Taschenfilter GT

für die Zuluftfiltration von Gasturbinen

Bei der Entwicklung der EMW® Taschenfilter GT wurde zielgerichtet eine niedrige Druckdifferenz und somit einhergehend eine Reduzierung der Energiekosten fokussiert.

Um dies sicherzustellen wird die Lufteintrittsseite des GT Taschenfilters zusätzlich mit einer aerodynamischen Einströmleiste versehen. Die einzelnen Filtertaschen sind aus einem progressiv aufgebauten synthetischen Filtermedium. Im Kunststoffrahmen gefertigt wird reinluftseitig zudem eine umlaufende, aufgeschäumte Dichtung angebracht.

Die Sicherstellung einer konstanten Formgebung ist selbst bei Druckschwankungen oder beim Herunterfahren der Turbine zu erzielen. Dies setzt ein hohes Maß an Stabilität voraus. Eine entsprechende Umsetzung erfolgt durch den Einsatz von Röhren - Abstandshaltern, Verstärkungsgittern auf der Reinluftseite und der leckfreien Verschweißung des Mediums.

Eigenschaften

  • Filterklassen G3 – F8 nach EN 779
  • Kunststoffrahmen, voll veraschbar, korrosionsfrei
  • endlos geschäumte Dichtung
  • Einsatz selbst bei 100% relativer Luftfeuchtigkeit
  • Temperaturbeständigkeit bis 80 °C
  • zusätzliches Verstärkungsgitter für Extrembelastungen
  • Berstdruck bis zu 3.000 Pa

Anwendungsgebiete

Standards:

- 592 x 592 x 600 mm

- 490 x 592 x 600 mm

- 287 x 592 x 600 mm

Technische Daten

GT50 KR-8/600 SG GT60 KR-8/600 SG GT70 KR-8/600 SG
Anzahl Taschen 8 8 8
Filterklasse gemäß EN 779 M5 M6 F7
Nennvolumenstrom [m³/h] 3400 3400 3400
Mittlerer Wirkungsgrad bei Partikeln von 0,4µm ≥ 40% ≥ 60% ≥ 80%
Anfangsdruckdifferenz 55 Pa 60 Pa 90 Pa
Staubspeicherfähigkeit bei 450 Pa 634 g 423 g 473 g
GT50 KR-8/600 SG GT60 KR-8/600 SG
Anzahl Taschen 8 8
Filterklasse gemäß ISO 16890 ISO ePM10 70% ISO ePM10 75%
Nennvolumenstrom [m³/h] 3400 3400
Anfangsdruckdifferenz 55 Pa 60 Pa
Staubspeicherfähigkeit bei 300 Pa 1110g 915g

Allen angegebenen Daten liegen Prüfungen gemäß der Norm EN 779 oder ISO 16890 zugrunde. Es handelt sich um Mittelwerte mit Toleranzen infolge üblicher Produktionsschwankungen. Die Daten eignen sich nur zum Vergleich verschiedener Typen und Fabrikate, die unter derselben Norm getestet wurden. Die Staubspeicherfähigkeit wurde gemäß EN 779 bis zu einem Enddruckverlust von 450 Pa und gemäß ISO 16890 bis zu einem Enddruckverlust von 300 Pa getestet. Falls höhere Enddruckverluste akzeptabel sind, erhöht sich die Staubspeicherfähigkeit entsprechend.

Anwendungen

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